Podologiepraxis Barbara Zander

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Das  Berufsbild der Podologie & medizinischen Fußpflege

Der Podologe/die Pododogin übt einen medizinischen Fachberuf aus. Die Ausbildung an einer staatl. anerkannten 
Ganztagsschule dauert 2 Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab.

Seit Inkrafttreten des Gesetzes über den Beruf der Podologen vom 04.12.2001 (BGBI. IS. 3320) sind die 
Berufsbezeichnungen "Podologe/Podologin" bundesweit gesetzlich geschützt. Offiziell ist der Beruf der Podologen
damit als Medizinal-Fachberuf anerkannt.

Im Unterschied zur einfachen med. Fußpflege (deren Ausbildung teilweise nur aus 6-9 Wochenkursen bestehen) steht 
beim Podologen nicht nur die Kosmetik, sondern die Erhaltung der Fußgesundheit im Vordergrund. 

Krankenkassen erteilen ausschließlich Podologen und Podologinnen die Kassenzulassung um z.B. Behandlungen an 
Patienten mit diabetischem Fußsyndrom durchführen und abrechnen zu können. Hierfür ist eine Verordnung des 
Hausarztes nötig - siehe Krankenkassen .

Die Maßnahmen eines Podologen ergeben sich aus den Gebieten der Diabetologie, Dermatologie, Orthopädie und 
Chirurgie.

Sie umfassen kurative und präventive therapeutische Maßnahmen rund um den Fuß.

Der Podologe führt unter Beachtung der hygienischen Erfordernisse selbstständig fußpflegerische Behandlungsmaßnahmen durch
und erkennt eigenständig pathologische Veränderungen , die medizinische Behandlung erfordern. Er ist Bindeglied 
zwischen Patient, Arzt, Orthopädieschuhtechniker und Physiotherapeut.  Ziel der podologischen Behandlung ist die Erhaltung, 
Verbesserung und  Wiederherstellung der normalen Funktion von Haut und Nägeln an den Füßen. Dadurch können 
schwerwiegende Folgeschäden, wie z.B. Amputationen bei Risikopatienten, vermieden werden.

Das Tätigkeitsfeld umfasst insbesondere folgende Behandlungsmethoden:

Anamnese:
Sicht- und Tastbefunde, Problemursachen klären, Aufnahme der kunden- / patientenspezifischen Daten

Nagelbehandlungen:
fachgerechtes Schneiden der Nägel, Behandlungen von Unguis incarnatus (eingewachsene Nägel), Nagelmykosen (Nagelpilze) 
oder Onychauxis (verdickte Nägel)

Hyperkeratosenbehandlungen:
Abtragen von übermäßiger Hornhaut oder Schwielen

Orthonyxie
Spezielle Spangentechnik bei eingewachsenen Nägeln   z.B. 3TO-Spangen

Orthesentechnik
Anbringen von Entlastungs- und Schutzverbänden

Zehenkorrektur und Druckschutzentlastung aus Silikon

Nagelprothetik
künstliche Nachbildung von Nägeln

Fuß- und Unterschenkelmassage als therapeutische Maßnahme oder zur Steigerung des Wohlbefindens, wie Fußreflexzonenmasage


Sie haben Fragen, möchten einen Termin vereinbaren oder mehr detaillierte Informationen?
Bitte kontaktieren Sie mich einfach:

Telefon: 0201  643 99 11
Fax:       0201  643 99 12
Mobil:    0178  439 77 08  

E-Mail unter
kontakt@podologie-zander.de
Internet:       www.podologie-zander.de